Über mich

Rosenstreifen

Ich habe Freude am Experimentieren und mag das kulinarisch Besondere. Um genau das zu erzielen, verarbeite ich Früchte sowie Blüten und kombiniere sie oft mit verschiedensten natürlichen Aromen. Dabei bin ich immer wieder erstaunt, was für Geschmackserlebnisse dadurch entstehen können.

Um bei Marmeladen und Gelees den besonders fruchtigen Geschmack zu erreichen, schaue ich bei den Zutaten zuallererst auf beste Qualität (vorwiegend Bio) und verwende wenig Zucker. Ich verzichte dabei grundsätzlich auf Konservierungsmittel jeglicher Art (ich verwende auch keine Zitronensäure!), da ich der Meinung bin, dass Chemie und Genuss nichts miteinander zu tun haben.

Gerne verwende ich bei meinen Kreationen Gewürze, z. B. „Quitte mit Zimt und Vanille“ oder „Schwarze Ribisel mit Kardamom“ aber auch duftende Blätter wie Duftpelargonie oder Zitronenverbene („Kriecherl mit Zitronenverbene“, „Apfel mit 5 Düften“, „Feige mit Duftpelargonie“ etc.). Ins „Wintermärchen“, eine Mischung aus Zwetschke, Weichsel und Holler, kommt zusätzlich zu den Gewürzen natürliches Bittermandelaroma.

Pelargonium graveolens

Pelargonium graveolens

Lippia citriodora

Lippia citriodora

 

 

 

 

 

 

 

Bei meiner Suche nach Aromen, die den Eigengeschmack der Frucht besonders hervorheben, manchmal aber auch buchstäblich „explodieren“ lassen, bin ich auf die Rose gestoßen – zu schmecken in „Himbeer-Rose“ oder „Erdbeer-Rose“.

Wirklich „neuen“, noch-nicht-da-gewesenen Geschmack erreiche ich mit Fruchtmischungen. Ananas, Banane und Melone z.B. ergeben gemeinsam ein neues Geschmackserlebnis, als wäre diese Mischung die Marmelade einer unbekannten, exotischen Frucht („Anbame“, ANanas, BAnane, MElone).

Doch manche Frucht belasse ich, wie sie ist. Da ist nichts hinzuzufügen, meine ich. Die Blutorange bekommt nur viel Schale, ebenso Bergamotte und Mandarine, sonst nichts. Zur Bitterorange allerdings kommt Ingwer, der gehört einfach dazu!

RosenAus der Rose stelle ich „Rosenblütengelee“, „Rosenblütensirup“, „Rosenblütenlikör“, „Rosenzucker“ her und aromatisiere mit den Blüten auch Rotweinessig. Aus Veilchen fabriziere ich ebenfalls ein Gelee, bemerkenswert ist hier vor allem die schöne rotviolette Farbe, die besonders gut auf Weißbrot zur Geltung kommt. Auch die Holunderblüte hat es mir angetan. Damit experimentiere ich erst intensiver seit letztem Jahr und habe vor allem leichte, erfrischende Sommer-Gelees kreiert: „Holunderblüte-Zitrone“, „Holunderblüte-Apfel“, „Holunderblüte mit Zitrone, Orange und Bergamotte“. Ein erfrischender Genuss auch in Joghurt oder auf Eis.

Es geht mir bei meinen Produkten also um „Geschmackserlebnisse“ der besonderen Art und um die Harmonie der einzelnen Zutaten miteinander.

Evelyne Doppel

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